Augenlaser

Augenarztpraxis München-Innenstadt

Augenarztpraxis Kirchheim

Leben ohne Brille durch eine Augenlaserbehandlung!

Ein Leben ohne Brille, das wünschen sich viele Brillen- und Linsenträger. Seit 30 Jahren gibt es die Möglichkeit eine Fehlsichtigkeit mittels Augenlasern zu korrigieren und dadurch die Brille loszuwerden. Es gibt, wie folgend aufgelistet, verschiedene Augenlaser-Methoden. Für welche Methode Ihre Augen geeignet sind, lässt sich erst nach einer gründlichen Untersuchung beim Augenarzt feststellen. Gerne beraten wir Sie gründlichst zum Thema Augenlaserbehandlung und erklären Ihnen die verschiedenen Methoden. Vereinbaren Sie gerne ein Termin.

LASIK

(Laser-In-Situ-Keratomileusis)

Geeignet für : Patienten mit dicker Hornhaut

Bis Dioptrien:
Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien
Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien
Hornhautverkrümmung bis 6 Dioptrien

Stabilisierung der Sehschärfe: schnellste Stabilität

Beschreibung LASIK

Die LASIK Behandlung ist die modernste Augenlaser-Methode. Bei der LASIK wird die oberste Hornhautschicht mit einem Mikrokeratom präpariert. Die entstandene Hornhautlamelle – "Flap", wird zur Seite geklappt. Der Laser trägt nun den exakt berechneten Anteil der Hornhaut ab. Nach dem Abtrag wird der "Flap" wieder zurückgeklappt. Dieser haftet von selbst und löst sich nicht. Dennoch dürfen Sie die ersten Tage nach der Augenlaserbehandlung nicht am Auge reiben.

FEMTO-LASIK

(Schnitt mit einem zweiten Laser)

Geeignet für Patienten: mit dünnerer bis dicker Hornhaut

Bis Dioptrien: -
Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien
Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien
Hornhautverkrümmung bis 6 Dioptrien.

Stabilisierung der Sehschärfe: schnellste Stabiliät

Unterschied zur reinen LASIK: Einsatz eines zweiten Lasers für den Schnitt des "Flaps". Kein mechanischer Schnitt.

Beschreibung FEMTO-LASIK

Bei der Femto-LASIK wird nicht wie bei der LASIK ein Mikokeratom verwendet, sondern ein zweiter Laser. Der "Flap" wird hochpräzise durch den Femto-Laser präpariert. Der Femtosekundenlaser produziert aneinander gereihte Gasbläschen – so entsteht der "Flap" der dann angehoben werden kann. Da der "Flap" mit einem hochpräzisen Laser präpariert wird, ist der Schnitt noch dünner und präziser. Sie sind am Folgetag wieder einsatzfähig.

PRK

(Photorefraktive Keratektomie)

Geeignet für Patienten: mit dünner Hornhaut

Bis Dioptrien:
Kurzsichtigkeit: bis max. -8 Dioptrien
Weitsichtigkeit bis max. +3 Dioptrien
Hornhautverkrümmung bis max. 6 Dioptrien

Heilung: 2-7 Tage

Beschreibung PRK

Die PRK ist die älteste Augenlaser-Methode. Diese Methode ist für Patienten mit einer dünnen Hornhaut geeignet und somit eine Alternative zur LASIK. Die PRK ist eine Oberflächenbehandlung, bei der kein "Flap" geschnitten wird, sondern die oberste Deckschicht, das "Epithel" instrumentell entfernt wird. Im Anschluss wird die Hornhautoberfläche gelasert. Die Heilung bei der PRK dauert länger als bei einer LASIK. Hier kann es leider zu Schmerzen oder Fremdkörpergefühl kommen. Sie erhalten etwas gegen die Schmerzen! Da das abgetragene Epithel sich von selbst erneuert, dauert die Heilung länger als bei anderen Methoden. Die Heilung muss mehrmals kontrolliert werden. Sie sind mindestens 1 Woche nicht einsatzfähig.

Trans-PRK

(Transepitheliale PRK)

Geeignet für Patienten mit dünner Hornhaut

Bis Dioptrien:
Kurzsichtigkeit: bis max. -8 Dioptrien
Weitsichtigkeit bis max. +3 Dioptrien
Hornhautverkrümmung bis max. 6 Dioptrien

Heilung:
Heilung ca. 1 Woche, dennoch optimale Sehfähigkeit kann bis zu einem Monat dauert.

Unterschied zur reinen PRK:
Epithel wird durch zweiten Lasen entfernt - nicht mechanisch.

Beschreibung Trans-PRK

die Trans-PRK unterscheidet sich nur in der Art wie das "Epithel" entfernt wird. Nämlich nicht mechanisch sondern mit einem zweiten Laser. Patienten berichten über weniger Beschwerden als mit der reinen PRK.

Wellenfront Behandlung

Die genannten Augenlaserverfahren können alle auch als Wellenfrontbehandlung durchgeführt werden. Mit der Wellenfront-Behandlung werden Brechungsfehler höherer Ordnung, wie Blendeempfindlichkeit oder Halos behoben. Die Wellenfront-Analyse wird mit der Voruntersuchung im OP-Zentrum durchgeführt. Die Wellenfrontdaten werden dann mit den Laserberechnungen berücksichtigt.

Fragen und Antworten zum Thema Augenlaserbehandlung

Nein! Der Laser arbeitet an der Oberfläche des Auges. Der Sehnerv bleibt unberührt. Somit kann eine Erblindung durch die Behandlung nicht stattfinden. Wichtig ist es die ersten Tage nach der Behandlung kein Dreck in die Augen zu bekommen, so dass keine Entzündung entsteht. Sonstige Keime sollten nichts ins Auge gelangen. Jede Entzündung beeinträchtigt natürlich die Gesundheit des Auges und das Sehvermögen.
Je nach Behandlungsart sind Sie zwischen einem Tag und einer Woche wieder einsatzfähig. Bei einer LASIK oder FEMTO-LASIK sind Sie bereits am nächsten Tag einsatzfähig. Dennoch empfehlen wir Ihnen mindestens einen Urlaubstag danach zu nehmen, da sie auch zur Nachkontrolle müssen.
  • Schwangerschaft
  • nicht konstante Werte
  • Krankheiten die das Auge beeinflussen
  • unter 18. Jahren
Die Krankenkassen bezahlen in der Regel die Augenlaserbehandlung nicht. Je nach Vertrag und Selbstbeteiligung können Sie eventuell die Kosten bei der privaten Krankenkasse einreichen. Dennoch können die Kosten in der persönlichen Steuererklärung angesetzt werden.
Die eigentliche Augenlaserbehandlung dauert an sich wenige Minuten. Insgesamt mit Vorbereitung und Behandlung dauert sie ungefähr 20 Minuten.

In der Regel bleibt das Ergebnis bestehen. Leider kann man allerdings anatomische Phänomene nicht beeinflussen und bei wenigen Patienten kommen nochmal Dioptrien nach, diese können aber unkompliziert nachgelasert werden. Haben Sie die reine Kurz- oder Weitsichtigkeit mit Hornhautverkrümmung behandeln lassen, folgt ab ca. 45 Jahren die Altersweitsichtigkeit. Diese kann aber dann mittels weiterer Augenlaserbehandlung oder durch eine Kunstlinse behoben werden.