Grüner Star (Glaukom)

Der Grüne Star (Glaukom) gilt als viert-häufigste Ursache für Sehbehinderung. Das Gesichtsfeld der Erkrankten schränkt sich immer weiter ein und kann zur Erblindung führen.

Der Grüne Star

Der Grüne Star auch Glaukom genannt, ist eine Augenerkrankung die irreversible Schädigungen am Sehnerv zur Folge haben kann. Der Grüne Star schreitet langsam voran. Man nimmt erst nach vielen Jahren Sehstörungen wahr. Wenn man Symptome merkt, können bereits 70%  des Sehnervens geschädigt sein.  Erst dann bemerkt man Gesichtsfeldausfälle. Da die zentrale Sehkraft sehr lange bestehen bleibt, ist es umso gefährlicher, da der Grüne Star ohne Vorsorge und Untersuchungen unbemerkt bleibt. Der Sehverlust lässt sich aufhalten, wenn der Grüne Star rechtzeitig behandelt wird. Behandelt wird die Erkrankung meistens mit Augentropfen oder einem operativen Eingriff. Den Grünen Star ist nicht heilbar - den Fortschritt der Krankheit lässt sich jedoch aufhalten!

Irreversible Schädigung am Sehnerv ohne Behandlung
schmerzfrei und sehr lange symptomfrei
Rechtzeitige Behandlung notwendig
Medikamentöse Behandlungsmöglichkeit
Operative Behandlung manchmal notwendig

Untersuchungen bei einer Glaukom-Behandlung

Beim Grünen Star haben betroffene einen hohen Augeninnendruck. Durch den zu hohen Augeninnendruck, wird bei Nicht Behandlung der Sehnerv angegriffen. Deshalb muss man die Makula (Stelle des Zentralen Sehens) den Sehnervkopf und Veränderungen der Nervenfasern untersuchen. Das OCT führt eine mikroskopische Analyse der Sehnervenfasern durch. Um die Krankheit genau zu überwachen, ist diese Untersuchung erforderlich. 

Die berührungsfreie digitale Netzhautuntersuchung mittels Optomap, erfasst 80% scharfe Bilder des Augenhintergrundes schnell und bequem. Herkömmliche Netzhautuntersuchungen erfassen nur 15% der Netzhaut. Netzhautschäden müssen unbedingt analysiert werden.

Die Messung des Augeninnendrucks ist für die Behandlung und Überwachung des Grünen Stars notwendig. Die Messung des Augeninnendrucks erfolgt über ein bestimmtes Messgerät. Sie bekommen kleine Luftdruckspritzer zu spüren, die aber völlig schmerzfrei sind!

Der Normwert des Augeninnendrucks liegt zwischen 10 mmHg und 21 mmHg. Der Wert schwankt über den Tag.  Kommt das Verhältnis zwischen Bildung und Abfluss des Kammerwassers aus dem Gleichgewicht, kann sich der Augeninnendruck verändern. Ein hoher der Augeninnendruck ist schädlich für den Sehnerv und kann fatale Folgen haben. Der Patient setzt sich an ein Untersuchungsgerät und sieht geradeaus in ein Monitor. Mit einem kleinen Luftstoß wird dann pro Auge der Druck gemessen.

Sie sitzen an einem großen abgeschirtem Bildschirm. In Ihrer Hand eine Fernbedienung. Wenn Sie einen Punkt im Bildschirm wahrnehmen, drücke Sie auf die Fernbedienung. Am Ende dieser Untersuchung können wir auswerten ob bereits Ausfälle bestehen. Nur mit einer Gesichtsfelduntersuchung können wir genau nachempfinden, an welchen Stellen Sie noch gut sehen und an welchen Stellen bereits Schädigungen bestehen, die dringend aufgehalten werden müssen.